Mission FPC
Das Camp liegt hinter uns. Mit Hugo war ich einer der leitenden Organisatoren. Ich bin Sandrine außerordentlich dankbar für die Beteiligung bei der Organisation, Manuela und Régis für die Zubereitung der Mahlzeiten und die Reinigung der Räumlichkeiten und Rebekah für die Übersetzung ins Englische und die Begleitung der amerikanischen Gruppe.
Einige Mahlzeiten haben wir im Selbstbedienungsrestaurant des FJT, Foyer Ste-Constance eingenommen, was das Küchenteam entlastet hat. Fünf Personen waren im Foyer Ste- Constance untergebracht, der Rest in der Jugendherberge von Metz.
Hugo und Rebekah waren erst im März 2024 zum Team der Gemeindegründer hinzugestoßen. Es war deshalb eine Herausforderung für mich und Hugo, dieses erste gemeinsame Projekt durchzuführen. Ich war mit der Zusammenarbeit sehr zufrieden. Unser Teamspirit beruhte auf dem Grundsatz „Einheit in der Verschiedenheit“.
Fünf Teilnehmer der amerikanischen Gruppe waren unter 18 Jahre alt. Die Anwesenheit der Jugendlichen Enzo und Eliphèle war sehr wichtig, sowohl für die Integration der jungen Amerikaner in die Gruppe der Erwachsenen als auch für das Einbeziehen Jugendlicher aus den jeweiligen Stadtteilen ins Pickleball-Spiel. Dieser Sport, der in Amerika schon recht populär ist, fasst jetzt auch Fuß in Frankreich. Wir hatten sogar einen amerikanischen Meister unter uns. Wir konnten diesen Sport vorführen und interessierte Zuschauer einladen, mitzumachen. Andere unseres Teams sind auf Spaziergänger an einem See oder im Park zugegangen, um mit ihnen Gespräche zu führen. Wir hatten auch die Absicht, sie zu drei Events, die unser Camp organsiert hat, einzuladen:
1. ein Picknick mit meinen Freunden aus dem „Café des langues“ (Sprachencafé, in dem Teilnehmer ihre Kompetenzen in Fremdsprachen erweitern wollen).
2. ein „Nashville-Abend“, der von den Amerikanern organisiert wurde (mit vielen Infos über deren Heimatstadt) und…
3. ein Grillfest zum Abschluss des Camps nach vorherigem Gottesdienst.
Wir haben uns über den Besuch mehrerer Personen bei diesen Veranstaltungen gefreut.
Das anfängliche Programm musste immer wieder an die Umstände angepasst werden: verspätete Ankunft der Amerikaner am Dienstagnachmittag, Reduzierung der Aktivitäten, um der Müdigkeit durch Jetlag der Amerikaner oder der Müdigkeit der älteren Teilnehmer in den letzten Tagen Rechnung zu tragen. Auch kam von den Amerikanern die Bitte um mehr freie Zeit, die wir nicht eingeplant hatten.
Ein Ziel des Camps bestand darin, den Amerikanern zu ermöglichen, sich eine Vorstellung vom kulturellen Kontext dieser Region zu machen und für alle, die Bedeutung einer kulturellen Apologetik (kultureller Kenntnisse) für die Evangelisation (Vgl. Paulus Apg.17). Nach Aussagen der Teilnehmer wurde diese doppelte Zielsetzung erreicht. Mit diesem Camp setzten wir die Kontinuität des Projekts „Témoins à 100%“ (Zeugen zu 100%) fort, die wir auch an anderen Orten vorschlagen.
Dieses Camp war eine Demonstration der Schönheit der Gemeinde Jesu Christi, er, der allein fähig ist, Menschen zusammenzubringen und sie zusammen arbeiten zu lassen in Harmonie, Liebe und Einheit, Menschen verschiedenen Alters und Geschlechts, Menschen aus verschiedenen Kulturen und Ländern. Ich danke allen Teilnehmern, die ihre Zeit, ihre Kraft und ihr Geld geopfert haben, den Spendern, die es ermöglicht haben, dass dieses Camp unter diesen Bedingungen stattfinden konnte, denen, die Fürbitte geleistet haben und vor allem dem Herrn für seine Geduld, sein beharrliches Arbeiten an unseren Herzen, seine unermüdliche Suche nach den verlorenen Schäfchen gemäß seinem Plan, der unser Verständnis übersteigt.
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