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Mit FPC eine Gemeinde gründen: wo, wann, wer und wie?

Wir wollen dir helfen, die Vision von Gemeindegründung in unserer Mission besser zu verstehen. In diesem Artikel stellen wir die Grundlagen dar und erklären die acht wesentlichen Schritte, um eine Gemeinde zu gründen.

Die Menschen im Norden und im Osten Frankreichs mit Jesus bekannt zu machen, das ist unsere Daseinsberechtigung, das ist das Herz unserer Mission. Wir haben also einen grundsätzlichen Ablaufplan erarbeitet und unsere Vision von Gemeindegründung beruht auf der Bibel.  Auf welche Weise gehen wir vor? Wie kannst du dich in einem solchen Projekt engagieren?

Wo sind wir tätig?

Wir müssen es einräumen und das ist sicherlich gut so … wir können nicht überall sein.

Wir konzentrieren uns auf den Norden und den Osten Frankreichs und wir müssen uns gegenseitig

mit unseren Stärken dienen. Wir möchten ein Netzwerk von Gemeinden entwickeln, die miteinander verbunden sind und durch den Gemeindebund APC repräsentiert werden, um einerseits die gemeinsamen Ressourcen zu nutzen und sich andererseits gegenseitig zu unterstützen. Deswegen haben wir uns in Bezirke aufgeteilt, welche die Gemeinden und die Projekte einer bestimmten geografischen Zone umfassen.

Zwei Fliegen mit einer Klappe, wir teilen Mittel und Dienste.

Welche Gemeindegründungsprojekte verfolgen wir?

Zuerst einmal müssen wir feststellen, dass eine Gemeinde zu gründen nicht unbedingt heißt, ein Gebäude zu errichten, sondern eher, dass wir einer Gruppe von Gläubigen ermöglichen, sich zu versammeln. Eine Gemeindegründung zielt darauf, unseren Zeitgenossen Jesus nahezubringen und sie zu ermutigen, ihm in aller Freiheit zu folgen.

In unserer Mission betreiben wir vielseitige Projekte in unterschiedlichen Stadien. Wir erarbeiten zum Beispiel gerade ein Projekt in Metz. Ein anderes Team bringt eine Gemeindegründung in Reims auf den Weg. Und schließlich setzen sich Teammitglieder dafür ein, bestehende Gemeinden neu zu beleben.

Wer arbeitet in den Gemeindegründungsprojekten mit?

Wir senden Projektleiter, Gemeindegründer und Teammitglieder mit den unterschiedlichsten Begabungen und Aufgabenbereichen aus, um die Gemeindegründung zu realisieren.

Diese Teammitglieder haben nicht alle den gleichen Status. Einige sind in Vollzeit tätig, andere in Teilzeit. Wieder andere sind sogenannte Zeltmacher: Sie helfen im Gemeindegründungsteam mit und gehen gleichzeitig ihrer beruflichen Tätigkeit nach. Wieder andere lernen für einige Monate an unserer Seite im Rahmen eines Pass – Praktikums oder einer theologischen Ausbildung.

Die Gemeindegründungsteams werden von anderen Missionaren aus der Zentrale von FPC begleitet. Diese sorgen für den Zusammenhalt innerhalb der fünf Bezirke, haben Buchhaltung und Finanzen, Verwaltung, Partnerschaften und viele andere Aufgaben im Blick.

Dabei verfolgen sie das Ziel, den Bedürfnissen des Projekts und der Teams zur Ehre Gottes zu dienen.

Kommen wir nun zum Kern der Sache: die acht wesentlichen Schritte der Gemeindegründung, von der Idee bis zur Selbstständigkeit der Gemeinde.

DIE ACHT SCHRITTE DER GEMEINDEGRÜNDUNG

1. Schritt: Erkennen

Welchem Bedürfnis wollen wir entsprechen? Ist es mit der Vision von FPC vereinbar? Sind wir, und insbesondere der Gemeindegründer, zutiefst von dessen Relevanz überzeugt?

Bevor wir in Aktion treten, wollen wir diese Fragen beantworten und unsere ersten Gedanken vor den Herrn bringen. Diese Phase wird getragen von einer tiefen Motivation für ein zukünftiges Projekt und unsere Überlegungen bewahren uns davor, kopflos in die verkehrte Richtung zu marschieren.

2. Schritt: Entwerfen

Wie schon vorher aufgeführt, ist das Ziel von Gemeindegründung, Menschen zu Jesus Christus zu führen. Wir wollen uns an ein ganz bestimmtes Publikum wenden, dem wir in angemessener und guter Weise dienen wollen. Dafür müssen wir unbedingt die Bedürfnisse dieser Personen kennen, um herauszufinden, wie wir ihnen am besten begegnen und mit unserem Projekt auf lokaler Ebene einen Unterschied machen können.

3. Schritt: Teambildung

Die Vorüberlegungen sind abgeschlossen und das Projekt entworfen. Es fehlt noch ein ganz wesentlicher Bestandteil: das Team! Es ist die Aufgabe des Gemeindegründers, sein Team zusammenzuführen für das Projekt, in dem jeder seinen Beitrag entsprechend seiner Gaben und Möglichkeiten leistet.

4. Schritt: Vor Ort seinen Platz finden

Am Einsatzort angekommen, steht das Team vor der Aufgabe, sich zu integrieren. Es muss die Stadt und ihre Gegebenheiten mit Sorgfalt und Mitgefühl erforschen, um so gut wie möglich herauszufinden, welchen Platz es hier einnehmen kann, was es zum Wohle der anderen beitragen kann. Dieser Schritt dient auch dazu, dass das Team zusammenfindet, sich besser kennenlernt und das Projekt genauer definiert.

5. Schritt: In seinem Umfeld Zeugnis geben

In der ersten Zeit einer Gemeindegründung kommt es darauf an, in möglichst vielen Kreisen einen Platz zu finden, um dort in angemessener Weise das Evangelium weiterzusagen. Alles ist möglich, Kreativität ist gefragt.

6. Schritt: Vervielfältigen

Die zukünftige Gemeinschaft entwickelt sich also aus einem Kern von Teammitgliedern und suchenden Menschen. Jeder ist engagiert dabei, andere zum oder im Glauben zu begleiten. Alle Treffen sprechen Gläubige und Nicht-Gläubige gleichermaßen an.

7. Schritt: Die Gemeinde ins Leben rufen

Die Gemeinde lebt nicht durch den Sonntagsgottesdienst. Die Gemeinde wird lebendig, wenn die kleine Gruppe ihre Identität findet, wenn sie sich danach ausrichtet, von ganzem Herzen zu lieben und zu dienen, und wenn sie es lernt, ihrer Berufung zu folgen.

8. Schritt: Wachstum der Gemeinde

Dann kommt der lange Weg des Erwachsenwerdens. Einige kommen, andere gehen, das Team entwickelt sich, Neuankömmlinge lernen und übernehmen Verantwortung. Die Dienste nehmen Gestalt an und die Aktivitäten zielen weiterhin darauf, Zeugnis zu geben und zu wachsen.

Aufgabe des Gemeindegründungsteams ist es nicht, für immer in der Gemeinde zu bleiben, sondern die Gemeindeglieder in die Selbstständigkeit zu begleiten. Die Gemeinde wird dazu eingeladen, sich dem APC-Gemeindebund anzuschließen, um weiterhin unterstützt zu werden und eingebunden zu sein. Wenn die Gemeinde also erwachsen ist, wendet sich der Gemeindegründer einem anderen Projekt zu.

DU WILLST DICH IN EINER GEMEINDEGRÜNDUNG ENGAGIEREN?

Du fragst dich vielleicht: „Wie kann ich wissen, ob ich in der Lage bin, mich in ein solches Projekt einzubringen?“, „Wie kann ich mich einbringen?“

Für alle Christen gilt Matthäus 28! Menschen zu Jüngern zu machen, sie zu sammeln, um sie zu begleiten.

Du hast also deinen Platz.

Aber um diese Frage zu beantworten, bieten wir dir drei Möglichkeiten an:

– Du kannst den Artikel über die Gaben, die Talente und die Eignung für den Dienst lesen, um dich selbst besser einschätzen und die Missionsarbeit besser ins Auge fassen zu können.

– Wenn du schon über deinen Einsatz nachgedacht hast, kannst du mit einem Verantwortlichen der Mission ein Gespräsch vereinbaren, um dich persönlich mit uns zu unterhalten.

– Weitere Informationen über Gemeindegründung kannst du auf der Website der CNEF, 1 für 10 000 finden.

Bis bald!

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